Eine Klangschale ist ein in der Form annähernd halbkugelförmiger Hohlraum aus einem schweren Material von geringer Dämpfung. Klangschalen stammen aus dem fernöstlichen Raum, vornehmlich aus Tibet, Nepal und Indien. Sie spielen im buddhistischen Leben vor allem bei religiösen Zeremonien eine nicht zu unterschätzende Rolle, wenn es darum geht, Räume mit Klang zu füllen. Der Durchmesser einer Klangschale variiert zwischen zehn und über fünfzig Zentimeter, das Material ist meistens Messing oder eine vergleichbare Legierung.
Es gibt zwei Möglichkeiten eine Klangschale zu spielen
Man reibt sie mittels eines Klöppels aus Holz. Dabei kann an die Schale geschlagen werden, was einen glockenartigen Ton erzeugt. Vermehrt wird aber mit dem Klöppel der Rand der Schale gerieben und so in Schwingung versetzt. Der dadurch entstehende Klang ist am ehesten mit klingenden Weingläsern vergleichbar und wird als sehr durchdringend empfunden. Gleichzeitig zum Grundton werden meist Obertöne hörbar.
Oder man schlägt die Klangschale mit einem weich gepolsterten Klöppel an, am besten oben kurz unterhalb des Randes. Die Klangschale wird jetzt sehr lange klingen. Die Töne können je nach Klangschalenform und Größe entweder sehr dunkel oder sehr hell sein. Eine ausführliche Anleitung zeigt http://www.abaton-vibra.de/www/klangschalen/anleitung.htm
Professionell angespielte Klangschalen sind sehr weit zu hören, z.B. in einer großen Turnhalle in annähernd gleichbleibender Lautstärke.
In westlichen Ländern werden die Klangschalen zu Meditationszwecken, in Konzerten oder zur Klangmassage verwendet.