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Vaterschaftstest Unter dem Begriff Vaterschaftstest versteht man im Allgemeinen eine Überprüfung von DNA-Regionen verschiedener Personen, um eine Verwandtschaft festzustellen. Je mehr der Regionen auf Übereinstimmung geprüft werden, desto sicherer ist das Ergebnis. Die Deutsche Ärztekammer empfiehlt, mindestens 16 dieser Regionen testen zu lassen. Die Methode des Vaterschaftstest beruht auf PCR-Technik (Polymerase-Ketten-Reaktion). Mit Hilfe dieser hoch sensitiven Methode können kleinste Mengen an Erbsubstanz untersucht werden, wie sie z.B. mit Hilfe einer Speichelprobe (enthält Mundschleimhautzellen) gewonnen werden können. Vaterschaftstests heißen offiziell Abstammungsgutachten und wurden ursprünglich in Gerichtsverfahren vom Richter beantragt. Mittlerweile gibt es unzählige private Anbieter, welche diesen Test auch für Privatpersonen anbieten. Dies ist jedoch umstitten, da nach manchen Schätzungen bis zu 10% aller Menschen das "Produkt" von unentdeckten Seitensprüngen ihrer Mütter sind. Viele befürchten, allgemein erhältliche Vaterschaftstests könnten daher im großen Stil Ehen und Familien entzweien. |
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